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Mitwachsende Kindersitze – die ideale Alternative

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Weder zu groß noch zu klein, diese Autositze passen einfach immer

 

Bereits seit 1993 sind Kindersitze im Auto Vorschrift. Doch auch ohne Regeln und Gesetze wollen Eltern, dass es ihr Nachwuchs auf Reisen bequem hat und so sicher wie möglich mitfährt. Dabei ist es gar nicht so einfach, die richtige Größe zu finden. Und ist das Kind erst einmal aus dem Sitz »herausgewachsen«, muss schnell ein neuer angeschafft werden. Warum also nicht gleich ein mitwachsender Kindersitz, der den Sprössling von klein auf bis zum 12. Lebensjahr begleitet? Viele Mütter und Väter fragen sich zudem, was die unterschiedlichen Kindersitz-Gruppen und Normen besagen und worauf sie beim Kauf besonders achten sollten. In unserem Ratgeberbeitrag stellen wir die wichtigsten Punkte für Eltern und Großeltern zusammen und geben Tipps zur Kaufentscheidung.

 

Ein mitwachsender Kindersitz bietet den entscheidenden Vorteil, dass er sich den veränderten Proportionen des Kleinkinds individuell anpassen lässt. Eine gute Passform ist nicht nur wichtig für das allgemeine Wohlbefinden, sondern beeinflusst ganz wesentlich die Schutzfunktion. Experten raten daher dringend davon ab, einen Kinderautositz »auf Zuwachs« zu kaufen. Dadurch lässt sich vielleicht eine Größe überspringen, doch irgendwie will der Sitz nie so richtig passen. Wer sich also für größenspezifische Kindersitze entscheidet und nicht für einen mitwachsenden Autositz, dem können die unterschiedlichen Gruppeneinteilungen bei der Auswahl helfen.

 

 

Die verschiedenen Gruppen von fixen und mitwachsenden Kindersitzen

 

Generell sind in der gesamten Europäischen Union (EU) drei Zulassungsnormen für Kindersitze gültig. Sie legen fest, welche Kriterien ein Autokindersitz erfüllen muss, damit er in der EU verkauft werden und zum Einsatz kommen darf. Die im Jahr 1995 bzw. 2005 eingeführten Normen UN ECE Reg. 44/03 sowie 44/04 definieren unter anderem die Einteilung der Sitze nach dem Körpergewicht des Kindes. Dies änderte sich 2013 mit der UN ECE Reg. 129-Norm (heute i-Size Norm), die von der Gewichtseinordnung abweicht und ausschließlich die Körpergröße als Maßstab berücksichtigt. Hintergrund ist, dass für die optimale Passform eines Autositzes eher die Körperlänge entscheidend ist und weniger die Leibesfülle.

 

Die folgende Tabelle gibt eine grobe Orientierung und zeigt die Einteilung nach Körpergewicht im Vergleich zur Körpergröße bei Sitzen mit fixer Größe:

 

ECE-Gruppen-i-Size    

 

 

Die Einteilung von mitwachsenden Kindersitzen weicht hier ab und die Gruppen überschneiden sich:

 

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Ø  Hinweis: Verpflichtend ist, dass Kinder nach gültiger i-Size Norm (UN ECE Reg. 129) erst ab einem Alter von mindestens 15 Monaten in einem vorwärtsgerichteten Kindersitz transportiert werden dürfen. Bis dahin müssen Säuglinge und Kleinkinder grundsätzlich rückwärtsgerichtet, also reboard fahren. Das gilt ebenfalls für einen mitwachsenden Kindersitz.

 

Was ist wichtig beim Kauf eines mitwachsenden Kindersitzes?

 

Bei der Wahl des optimalen Kindersitzes kommt es neben den gesetzlichen Vorschriften und der passenden Größe ebenfalls auf Bequemlichkeit und einfache Bedienung an. Denn nur wenn es der Nachwuchs so richtig gemütlich in seinem Autositz hat, fühlt er sich wohl und kann sich während der Fahrt entspannen. Ein mitwachsender Kindersitz bietet nicht nur viele Einstellmöglichkeiten, er lässt sich zudem durch die herausnehmbaren Zusatzpolster individuell den sich ständig verändernden Proportionen des Sprösslings anpassen. Somit handelt es sich um einen Autositz ab Geburt und um eine Alternative zur Babyschale.

 

Eltern sollten bei der Auswahl des mitwachsenden Kindersitzes gleichermaßen auf eine unkomplizierte Handhabung achten. Dabei spielt die intuitive und einfache Bedienung eine entscheidende Rolle. Das beginnt bereits mit der sicheren Montage im Auto. Hier unterstützt das innovative Isofix-System, das für ein Gesamtgewicht bis zu 36 Kilogramm (Sitz und Kind) zugelassen ist. Auch das Gurtsystem des mitwachsenden Kindersitzes sollte sich mühelos bedienen lassen. Im Umkehrschluss bedeutet eine fehlerhafte Anwendung ein Sicherheitsrisiko für die kleinen Passagiere.

 

 

Mitwachsende Kinderautositze ab Geburt von Osann und ihre Vorteile

 

Wer für seinen Schützling einen mitwachsenden Kinderautositz sucht, der wird ganz sicher bei Osann fündig. Das besondere daran: Viele Modelle wachsen tatsächlich von Geburt an bis zum zwölften Lebensjahr mit. Dadurch stellen Kindersitze ab Geburt eine echte Alternative zur Babyschale dar. Ausgestattet sind sie mit mehrfach höhenverstellbaren Kopfstützen, einem automatisch anpassbaren und weich gepolsterten 5-Punkt-Gurtsystem sowie Protektoren und Seitenaufprallschutz. Dank der herausnehmbaren Kopfpolster und Komforteinlagen lassen sich die mitwachsenden Kindersitze individuell auf Größe und Proportionen des Kindes abstimmen. Darüber hinaus sind mehrere Sitz- und Ruhepositionen einstellbar. Die mitwachsenden Kindersitze von Osann bieten überdies einen optimalen Seitenaufprallschutz. Je nach Ausführung stellen sie unterschiedliche Montagemöglichkeiten mit einfahrbarem Isofix-System oder dem 3-Punkt-Gurt des Autos zur Verfügung. Einige Modelle liefern eine Hybrid-Lösung, die beide Befestigungsarten parallel ermöglicht. Zur besseren Übersicht unterscheidet Osann zwischen drei verschiedenen Altersklassen:

 

 

Mitwachsende Kindersitze von Osann ab Geburt:

 

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Mitwachsende Kindersitze von Osann ab 9 Monaten:

 

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Mitwachsende Kindersitze von Osann ab 15 Monaten:

 

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Fazit: Der Autositz muss zum Kind passen, nicht zur Normeinteilung!

 

Mitwachsende Kindersitze haben gegenüber spezifischen Autositzen viele Vorteile. Insbesondere bei kleinen Mitfahrern, die nicht so recht zu einer Normgröße gehören, lassen sie sich wesentlich leichter adaptieren. Schließlich sollte der Autositz zum Kind passen und nicht zur Norm. Zudem müssen Eltern nicht bei jedem größeren Wachstumsschub des Zwergs einen neuen Sitz anschaffen und sich an ein anderes Befestigungs- und Gurtsystem gewöhnen. Ein mitwachsender Kindersitz ab Geburt passt einfach immer.

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