Tel: +49 (0)7731 9700 77
info@osann.de
Versandkostenfreie Lieferung innerhalb Deutschland!

Ein Kindersitz 360 Grad macht das Ein- und Aussteigen zum Kinderspiel

Kindersitz-360-Grad

Wie können drehbare Kindersitze den Komfort beim Ein- und Aussteigen im Auto erhöhen? 

 

Eltern, die häufig mit dem Nachwuchs im Auto unterwegs sind, kennen das Problem: Wenn Mia oder Ben in den Kindersitz gehoben werden, ist das meist mit vielen Verrenkungen verbunden. Das betrifft auch die Kleinen, die nicht selten lauthals protestieren, wenn Mama oder Papa mal etwas fester zugreifen müssen oder es irgendwo klemmt und zwickt. Und beim Aussteigen ergibt sich das gleiche Dilemma. So wird Autofahren ganz schnell zum Stressfaktor. Doch das muss nicht sein, denn ein Kinderautositz, der sich um 360 Grad drehen lässt, löst alle Probleme auf einmal und sorgt für Harmonie – Sicherheit inklusive.

Die Problematik bei nicht drehbaren Autositzen liegt auf der Hand. Der Einstiegsbereich ist je nach Autotyp häufig knapp bemessen – insbesondere hinten. Kein Wunder, denn er ist für das Einsteigen von Personen konzipiert, nicht aber, um etwas Größeres einzuladen, denn dafür steht der Gepäckraum zur Verfügung. Doch da können Kinder nun mal nicht mitfahren. Somit muss der Kindersitz auf die Rückbank. Außerdem schreibt das Gesetz vor, dass Kinder unter 15 Monaten (i-Size) oder neun Kilogramm Körpergewicht (ECE R44) rückwärtsgerichtet, also reboard, reisen sollen. Das erschwert das Hineinsetzen der Knirpse nochmals und je größer sie werden, desto schwieriger wird es. Dabei ist das Prozedere des Anschnallens noch gar nicht berücksichtigt.

Ein Kindersitz 360 Grad schafft Abhilfe. Auf den ersten Blick sehen die drehbaren Modelle aus wie jeder andere Autositz, doch sie sind mit einer speziellen Basis ausgestattet, die fest auf dem Sitz montiert ist, während sich der eigentliche Sitz bequem nach links oder rechts drehen lässt. Zur Autotür ausgerichtet, kann der Sprössling rückenschonend und gerade ins Polster hineingesetzt werden. Auch für die Kleinen ist dies besonders angenehm, da das Drücken und Quetschen ein Ende haben. Außerdem können sie dem Elternteil direkt in die Augen sehen. Und da 360 Grad-Kindersitze mit einem eigenen Gurtsystem ausgestattet sind, wird das Anschnallen buchstäblich zum Kinderspiel. Anschließend wird der Sitz einfach wieder in Position gebracht und los geht die Fahrt.

 

Kindersitz 360 Grad: Die Unterscheidung der verschiedenen Arten

 

Auf dem Markt sind unterschiedliche Ausführungen von drehbaren Autositzen erhältlich. So sind in den Altersgruppen 0+ bis 1 häufig nur Rückhalteeinrichtungen verfügbar, die sich lediglich seitwärts- und rückwärtsgerichtet rotieren lassen, jedoch nicht in Fahrtrichtung gedreht werden können. Andere Modelle bieten die Möglichkeit einer Drehung und Fixierung in beide Einbaurichtungen. Diese Form wird übrigens für alle Altersbereiche von 0+ bis 3 oder von Geburt bis 12 Jahren angeboten.

Unterschieden wird zudem die Befestigungsart im Fahrzeug. Weit verbreitet sind heute sogenannte Isofix-Modelle, die über ausfahrbare Bodenschienen verfügen und sich über entsprechende Aufnahmen mit der Rücksitzbank des Autos verbinden, wo sie sicher einrasten. Gebräuchlich sind auch Varianten, die mithilfe des Dreipunktgurts fixiert werden. Doch ganz gleich, ob Kindersitz 360 Grad oder klassischer Reboarder-Kindersitz – alle rückwärtsgerichteten Systeme benötigen zur Stabilisierung einen zusätzlichen Befestigungspunkt. Durchgesetzt haben sich hier zwei verschiedene Lösungen: Ein höhenverstellbarer Standfuß wird in den rückwärtigen Fußraum gestellt und stützt den Kindersitz optimal ab. Andere Ausführungen nutzen den sogenannten Top-Tether, einen speziellen Haltegurt, der an der oberen Rückenlehne des Beifahrersitzes befestigt wird.

Zudem wird generell zwischen Kinderautositzen für verschiedene Altersgruppen von null bis zwölf Jahren unterschieden sowie zwischen Modellen der Normen i-Size oder Regelung 44. So sind Autositze für Kinder in der Europäischen Union (EU) in die aktuellen Prüfnormen UN ECE Reg. 44/03 oder 44/04 eingeteilt. Beide Standards definieren die Sitzabmessungen in fünf Klassen nach Körpergewicht. Da Kinder jedoch heute eher aus dem Sitz herauswachsen, als das jeweilige Gewichtslimit zu erreichen, ist inzwischen ebenfalls die europaweit gültige Norm ECE UN Reg. 129 verbreitet. Sie orientiert sich eher an der Körpergröße und wird ebenfalls als »i-Size« bezeichnet.

Hier nochmals alle Unterscheidungsmerkmale in der Übersicht:

  • Drehbare Kinderautositze können entweder nur in Rückwärtsfahrt positioniert werden oder rückwärts- und vorwärtsgerichtet. Beide Ausführungen lassen sich jedoch zum bequemen Ein- und Aussteigen zur Seite drehen.
  • Kindersitze 360° nutzen zur Befestigung entweder das Isofix-System oder den Dreipunktgurt des Fahrzeugs. Außerdem benötigen diese im Falle der Installation mit Isofix einen weiteren Befestigungspunkt: Entweder über Standfuß oder Top-Tether.
  • Zudem sind 360 Grad Autokindersitze eingeteilt in:
    • Altersgruppen von 0+ bis III (Geburt bis 12 Jahre)
    • Gewichtsklassen nach UN ECE Reg. 44/03 (und aufwärts)
    • Körpergrößen nach UN ECE Reg. 129 (i-Size)

 

Der neue Kindersitz 360 Grad – worauf bei der Auswahl achten? 

 

Natürlich kommt es bei der Wahl in erster Linie auf die Passform an, damit der kleine Passagier nicht nur sicher aufgehoben ist, sondern auch bequem sitzt. Eltern haben die Auswahl zwischen einzelnen Kindersitzen für die verschiedenen Altersgruppen oder einem anpassbaren Modell ab der Geburt bis zum neunten Monat oder sogar bis zum zwölften Lebensjahr. Der höhere Anschaffungspreis mitwachsender Kindersitze gleicht sich übrigens schnell wieder aus.

Zudem ist nicht jede Kindersitzbefestigung für alle Fahrzeugtypen geeignet. Zum Beispiel benötigen Isofix-Halterungen spezielle Aufnahmen in der Rücksitzbank, die mit der Karosserie des Fahrzeugs verbunden sind. Diese sind entweder bereits ab Werk installiert oder lassen sich gegebenenfalls nachrüsten. Und in den meisten Fällen lässt sich ein Standfuß nur dann verwenden, wenn der Fußraum über einen soliden Boden verfügt und sich dort kein Staufach befindet. Vor der Anschaffung eines 360 Grad Sitzes sollte daher geprüft werden, welche Befestigungsmöglichkeiten das eigene Kfz zulässt oder ob Nachrüstungen möglich sind.

Hinweis: Damit Kinder nicht seitwärts gefahren werden, besitzen Kinderautositze 360 Grad keine Feststellmöglichkeit in der 90-Grad-Position. Diese Ausrichtung dient wirklich nur als Ein- und Ausstiegshilfe.

 

Die Kindersitze 360 Grad von Osann und ihre Vorteile

 

Osann hat gleich mehrere Autokindersitze 360 Grad im Programm, die den kleinen Mitfahrern viel Sitzkomfort bieten sowie den Eltern durch ihre Drehfunktion gleichzeitig das Hineinsetzen und Herausnehmen erleichtern. Dabei können die Modelle Oreo360 i-Size, Neo360, Eno360 und One360 bereits ab der Geburt eingesetzt werden und wachsen mit den Bedürfnissen der Sprösslinge mit. Ab einem Alter von neun Monaten wird auch der Swift360 zum gemütlichen Reisebegleiter bis zum Ende der Kindersitzpflicht. So viel Flexibilität verlangt natürlich eine verlässliche Verarbeitungsqualität, Stabilität und Langlebigkeit – diese Eigenschaften zeichnen die genannten Produkte aus.

Alle drehbaren Kindersitze von Osann können um 360 Grad rotieren und wahlweise vorwärts- oder rückwärtsgerichtet fixiert werden. Ausgestattet sind sie mit mehrfach höhenverstellbaren Kopfstützen, einem integrierten 5-Punkt-Gurtsystem und herausnehmbaren Zusatzpolstern. Die Befestigung im Auto erfolgt über das Isofix-System und je nach Ausführung mit Standfuß oder Top-Tether. Einige Kindersitze 360 Grad von Osann sind als Hybrid-Lösungen entwickelt und lassen sich alternativ mit dem Dreipunktgurt des Fahrzeugs fixieren.

 

Hier finden Sie eine Übersicht mit den wichtigsten Kriterien der Osann 360 Grad Kindersitze:

 drehbare-KindersitzeTKERq1M4nRG8c

 

Fazit: Drehbare Autokindersitze bringen viele Vorteile und vermeiden Stress

 

Ein Kindersitz 360 Grad erweist sich nicht nur im Alltag als bequemes und praktisches Multitalent. Auch Großeltern werden die Vorteile der Drehfunktion bei gelegentlichen Ausflügen mit dem Enkelkind zu schätzen wissen. Wichtig ist, dass der Autositz gut für den Nachwuchs passt oder mitwächst und dass er sich gefahrlos im Auto installieren lässt. Denn dann bietet er eine unkomplizierte Handhabung und sorgt für Freude bei Groß und Klein. 

Newsletter